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Am Wendepunkt zählt nicht, was man wählt – sondern warum.
Wer Verantwortung trägt, entscheidet routiniert – Optionen abwägen, Kriterien gewichten, durchrechnen. An einem beruflichen Wendepunkt greift diese Routine plötzlich nicht mehr. Der Grund liegt eine Ebene höher: Die eigentliche Frage ist nicht, welche Option richtig ist, sondern warum man genau diese Entscheidung trifft – ob sie ein vertrautes Muster fortführt oder etwas Neues öffnet. Warum das Warum am Wendepunkt weiterführt, wenn die Analyse es nicht mehr tut.
vor 4 Tagen3 Min. Lesezeit


Machtlosigkeit ist kein Mangel an Einfluss, sondern an eigener Richtung
Verantwortung für ein Ergebnis, dessen Hebel woanders liegen – in Führungsrollen eher die Regel als die Ausnahme. Dass sich daran wenig ändern lässt, erklärt aber nicht, warum es den einen zermürbt und den anderen kalt lässt. Der Unterschied liegt seltener beim Einfluss als bei einer Frage, die im Alltag leise verstummt.
13. Juli3 Min. Lesezeit
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